Zwischen der Neuen Rechten und bestimmten christlichen Milieus gibt es augenscheinliche Schnittmengen: Verachtung von Demokratie, Queerfeindlichkeit, Antisemitismus, Feindschaft gegenüber Musliminnen und Muslimen– und Nächstenliebe gilt nur den Allernächsten.
Wie ist diese Nähe zu begreifen? Die Frage stellt sich auch mit Blick auf die aktuelle Lage in den USA, aber ebenso in Europa und Deutschland. Kritisch hinterfragt und untersucht werden muss zudem die innere Anfälligkeit bestimmter Deutungen des Christlichen, in denen ein Hang zur identitären Reduktion des Glaubens festzustellen ist. Und nicht zuletzt muss auch eine spezifisch katholische Ausprägung antimoderner Ressentiments als ein regressiver Umgang mit der Moderne thematisiert werden.
Mit diesen Fragen beschäftigt sich diese digitale Veranstaltung – mit dem Ziel, eine für die Demokratie bedrohliche Allianz zwischen Teilen der Neuen Rechten und Teilen der katholischen Kirche besser zu verstehen.
Mit der Fortbildungsreihe „Junge Theologie” soll Religionslehrerinnen und -lehrern die Möglichkeit gegeben werden das theologische Forschen und Denken von Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftlern kennenzulernen und die eigenen theologischen Kenntnisse aufzufrischen.
Bezug zum Referenzrahmen Schulqualität
2.2. Kompetenzorientierung
2.4 Lern- und Bildungsangebote
4.1 Lehrerbildung
Referent
Dr. Jonas Erulo, Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Seminar für Fundamentaltheologie und Religionsphilosophie der Universität Münster, Münster
Leitung
Heiko Overmeyer
Diese Fortbildung findet online statt!

