Über die Kampagne

"Zusammen geht was!"

Unser Leitsatz ist: „Zusammen geht was – im Alltag, in unseren Gemeinden, Diensten und Einrichtungen und für eine starke, verbundene Gesellschaft. Niemand muss einsam sein.“

Das Thema Einsamkeit ist heute aktueller denn je: 

Jede sechste Person ab zehn Jahren – über 12 Millionen Menschen in Deutschland – fühlt sich laut dem Sozialbericht 2024 der Bundeszentrale für politische Bildung häufig einsam. Betroffen sind vor allem Alleinlebende, Alleinerziehende, junge Erwachsene und alte Menschen. 

Studien belegen: Einsamkeit macht krank. So weisen Einsame ein mehr als doppelt so hohes Risiko für die Entwicklung einer Depression sowie für Suizidalität auf, das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen ist signifikant erhöht.

Gleichzeitig wachsen gesellschaftliche Verunsicherung und Polarisierung.

Fehlende analoge Zugehörigkeit schwächt Vertrauen – in Mitmenschen, Institutionen und demokratische Prozesse. (vor allem auch durch den Einfluss und die ständige Verfügbarkeit/Nachrichtenflut inklusive KI und  Social Media)

Das Bistum Münster und die Caritas im Bistum Münster verfügen über ein flächendeckendes Netzwerk von Pfarreien, Einrichtungen, Beratungsstellen und Ehrenamtlichen sowie von Vereinen, Verbänden und Gruppen. Dieses Netzwerk bietet zum einen Beratung und Begleitung für alle, die unter Einsamkeit leiten, zum anderen ermöglicht es konkrete Gemeinschaft und Zugehörigkeit.

Viele gute Gemeinschaftsprojekte existieren – sie sind jedoch oft nicht sichtbar und nicht miteinander vernetzt. Das möchten wir mit der Kampagne ändern.

Was wir vorhaben

Die Kampagne wird sich bis zum Ende des Jahres 2027 und nachhaltig darüber hinaus an möglichst vielen Stellen im Bistum und bei der Caritas bemerkbar machen – dabei kann jeder so mitmachen, wie es gewünscht und machbar ist. 

So sind wir zum Beispiel beim NRW-Tag/Stadtfest in Münster (28. bis 30. August) mit einem großen Stand vertreten, der unter dem Dach der Kampagne stattfindet. Weitere große Veranstaltungen sind in der Planung. 

Aber die Kampagne wird sich auch im Kleinen und Alltäglichen bemerkbar machen: In Gottesdiensten, Veranstaltungen unserer Bildungseinrichtungen, Schulen, Kitas, Büchereien, Pfarreien, …

Niedrigschwelligkeit lautet dabei die Devise: Wir werden es ermöglichen, dass das bunte Herz für jeden nach seinen Bedürfnissen veränderbar ist. Da, wo in Würzburg „Würzburg“ steht, kann mit Start der Kampagne im Sommer auch ein anderer Ort stehen, oder der Name der Schule, oder oder oder. Jeder kann mitmachen, denn: Zusammen geht was! 

Wir möchten ein Zeichen setzen: Für Gemeinschaft, Zusammenhalt und eine starke Gesellschaft.