Vielfältiges zu Vielfalt und Inklusion

Viele interessante Materialien rund um Inklusion und Vielfalt sind im Internet zu finden. Eine Auswahl empfehlenswerter und interessanter Veröffentlichungen sind hier zusammengestellt. Sie finden Links zu verschiedenen Arbeitshilfen zum Umgang mit Vielfalt, zu nichtdiskrimierender Sprache und Bildern, zur Leichten Sprache, zur Erstellung eines Aktionsplans zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention und einiges mehr. Weitere Informationen und Hinweise bietet das Referat Seelsorge für Menschen mit Behinderungen.

1. Zum Thema Sprache
2. Zu Bildern
3. Zur Leichten Sprache
4. Bibel in Leichter Sprache
5. Aktionsplan
6. Index für Inklusion
7. Verschiedenes zum Umgang mit Vielfalt


1.    Zum Thema Sprache

Die deutsche Gesellschaft hat sich verändert, sie ist bunter geworden. Verschiedene Ratgeber sensibilisieren für einen entsprechenden Umgang mit Sprache und Bildern. 

„Auf Augenhöhe“
Leitfaden zur Darstellung von Menschen mit Behinderungen für Medienschaffende. Hintergründe, sprachliche Tipps und Hinweise zur Bildsprache. 

„ÜberzeuGENDERe Sprache“
Leitfaden für eine geschlechtersensible und inklusive Sprache

Glossar der Neuen deutschen Medienmacher*innen
Formulierungshilfen für die Berichterstattung im Einwanderungsland

Berichterstattung über Menschen mit psychischer Erkrankung. 
Eine Hilfestellung für Journalistinnen und Journalisten sowie Redakteurinnen und Redakteure.
Aktionsbündnis Seelische Gesundheit

Leitfaden für einen nicht-diskriminierenden Sprachgebrauch 
In Bezug auf junge und alte Menschen, Menschen mit Behinderung, Frauen / Männer, Schwule / Lesben /Transgender, Migrant/innen und Menschen mit einer anderen religiösen Zugehörigkeit
Bundesministerium für Wirtschaft und Arbeit Österreich

2.    Zu Bildern

Gesellschaftsbilder
Die Fotodatenbank mit neuen Perspektiven
Gesellschaftsbilder.de ist eine Fotodatenbank für Redaktionen, Medienmacherinnen und Blogger und alle Interessierte, die für ihre Arbeit Bilder fernab von Klischees suchen. Die Fotodatenbank soll ein Angebot sein, um die Vielfalt der Gesellschaft abzubilden. Auf dieser Seite können Bilder für die redaktionelle Arbeit gesucht und kostenfrei verwendet werden.

3.    Zur Leichten Sprache

Leichte Sprache. 
Ein Ratgeber. Bundesministerium für Arbeit und Soziales in Zusammenarbeit mit dem Netzwerk Leichte Sprache.
Mit diesem Ratgeber soll „Leichte Sprache“ weiter verbreitet werden. Der Leitfaden wurde in Zusammenarbeit mit dem „Netzwerk Leichte Sprache“ erstellt und enthält nützliche Regeln und viele praktische Tipps, wie (Fach)sprache vereinfacht werden kann. Was für Behörden gedacht ist, kann sicher auch kirchlichen Einrichtungen nützen!

Leichte Sprache - Die Bilder 
Mit mehr als 600 Bildern für Leichte Sprache und den Regeln für Leichte Sprache in Leichter Sprache. 
Für alle, die mit Leichter Sprache arbeiten wollen. 49,50 Euro 
Lebenshilfe Bremen e.V., Waller Heerstr. 55, 28217 Bremen,

„Leichte Sprache“ – Kein Regelwerk 
Ergebnisse eines Forschungsprojektes an der Universität Leipzig zur Leichten Sprache. Gut lesbar – auch durch einfache Kurz-Zusammenfassungen. Konkrete Praxisempfehlungen und vor allem der Appell, über die Anwendung von Regeln hinaus zuerst die konkrete Zielgruppe in den Blick zu nehmen.

Fair trade inklusiv – Kursmaterialien und Anregungen für Kursleitungen
Ein vollständiges und erprobtes Kursmodell zum Thema Fairer Handel in Leichter Sprache. Das Modell wurde in einem Projekt der Europäischen Seniorenakademie entwickelt und durchgeführt. Beteiligt waren Einrichtungen der Behindertenhilfe und Welt-Läden in Münster und Dülmen.

4.    Bibel in Leichter Sprache

Evangelium in Leichter Sprache
Das Projekt „Evangelium in Leichter Sprache“ ist eine Kooperation des Katholischen Bibelwerks e. V. Stuttgart mit der Akademie Caritas-Pirckheimer-Haus (CPH) in Nürnberg und dem Katholischen Bibelwerk im Erzbistum Bamberg.
Die Evangelien aller Sonn- und Festtage der drei Lesejahre A bis C sind im Internet abrufbar, liegen aber auch als Bücher vor. 

Bibelgeschichten in Leichter Sprache bei der Lebenshilfe Bremen:
Beim Büro für Leichte Sprache der Lebenshilfe Bremen sind vier Bände mit Bibelgeschichten in Leichter Sprache entstanden: „Die Ostergeschichte“, „Die Geschichte über Josef“, „Gott macht die Welt / Gott rettet Menschen und Tiere“ und „Geschichten von Jesus“. Jedes Buch enthält eine CD mit Hörbuch, den Bildern aus der Geschichte und ein Gebärdensprachvideo. 
Bestellung: Waller Heerstr. 55, 28217 Bremen Telefon: 0421 38 777 34, 

5.    Aktionsplan

Unsere Gemeinde wird inklusiv
Ein Leitfaden für die Erstellung kommunaler Aktionspläne zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention. Rheinland-Pfalz, Ministerium für Soziales, Arbeit, Gesundheit und Demografie

Beteiligung verändert
Handlungsanleitung – Aktionsplan des BeB als Handlungsmuster für seine Mitgliedseinrichtungen in normaler und Leichter Sprache. Bundesverband Evangelische Behindertenhilfe

Zum Handeln gerufen
AKTIONSPLAN im Bistum Limburg mit Bischöflichem Ordinariat und Diözesancaritasverband Bistum Limburg
Im Bistum Limburg gibt es seit 2015 einen Aktionsplan zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention mit den drei Teilen „Zum Handeln gerufen“, „Engagementplan“ und „Einfach anfangen – bewußt weitermachen“.

6.    Index für Inklusion

Inklusion vor Ort
Der Kommunale Index für Inklusion - ein Praxishandbuch
Der Index für Inklusion ist ein Katalog von Reflexionsfragen, der zunächst für Schulen und Kindertagesstätten entwickelt wurde. Die Übertragung auf Kommunen lässt sich gut auch auf Pfarreine weiter übertragen.
Montag Stiftung Jugend und Gesellschaft, Bonn (Hrsg., 2011) 

Da kann ja jede(r) kommen
Inklusion und kirchliche Praxis, Evangelische Kirche im Rheinland (EKIR)
Ein Index für Inklusion für Gemeinden. Hintergründe, Reflexionsfragen, Methoden.

Glauben-Lernen für alle
Fragen und Methoden für Katechese-Teams.
Die Fragen-Box zum Glauben-Lernen ist im Bistum Münster entstanden, eigentlich zur Reflexion und Weiterentwicklung von Katechese-Konzepten gedacht, aber auch darüber hinaus für kirchliche Arbeit gut nutzbar. Für alle Pfarreien, die gastfreundlich und einladend sein möchten!
Die Fragen-Box zum Glauben-Lernen ist zum Preis von 13,50 € zu bestellen:
Bischöfliches Generalvikariat Münster
Hauptabteilung Seelsorge
Materialdienst
Rosenstraße 16
48143 Münster
Telefon: 0251 495-541
E-Mail:

7.    Verschiedenes zum Umgang mit Vielfalt

Kampagnen für Alle. 
Leitfaden für inklusives Campaigning. Aktion Mensch
Wie kann man sich für eine bessere Welt engagieren und dabei alle ansprechen, alle erreichen, allen begegnen?

Dossier Kinder mit Behinderungen
Sternsinger
Wenn man eine sichtbare Beeinträchtigung hat, ist man allzu häufig neugierigen, mitleidigen, schockierten oder gar angewiderten Blicken ausgesetzt. Diesen Blick zu andern und Kinder mit Behinderung zu starken, das ist ein Ziel vieler Projektpartner der Sternsinger auf der ganzen Welt. 

Kultur der Aufmerksamkeit 
Für Weltoffenheit und Demokratie. Bistum Magdeburg
Christsein im Angesichts des Anderen, Hinsehen, Hinhören, Handeln. Impulse, Materialien und Tipps zum Umgang mit Vielfalt.

Praxishilfe Vielfaltsbewusste Führung
Unterschiedlichkeit wahrnehmen, verstehen und nutzen. Initiative neue Qualität der Arbeit (INQA)
Die Praxishilfe richtet sich an Führungskräfte in Unternehmen und will unterstützen, die Themen Viel¬falt und Führung praktisch und pragmatisch zusam¬men zu denken. Es geht darum, den eigenen Führungsstil besser kennen lernen und entdecken, wo es mög¬licherweise Optimierungsbedarf gibt. Damit ist die Praxishilfe nicht weit vom Leitbild der Charismenorientierung entfernt. Auch Hauptamtliche in der Pastoral können daraus Impulse gewinnen, um Engagierte in der Pastoral (besser) zu finden und zu begleiten.

Aktive Gestaltung der Vielfalt in Unternehmen
Schritt für Schritt Anleitung zum Diversity Management. Was ist überhaupt Vielfalt und wie kann man Vielfalt gestalten. Nicht nur mit Blick auf Unternehmen interessant und sicherlich zumindest in Teilen übertragbar auf Pfarreien.

Inklusion – Wie hältst du’s mit der Haltung? 
Haltung als Kern pädagogischer Profession. Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW)
Haltung gilt als wichtiges Element in pädagogischen Berufen. Aber: Was ist das eigentlich? Wie entwickelt sie sich? Welche Rolle spielt die eigene Biografie dabei? Welche praktische Bedeutung hat professionelle Haltung für die Arbeit in Kindertagesstätten?

Vielfalts-Knigge
Ratgeber für ein gutes Miteinander in der Vielfaltsgesellschaft, Caritasverband für das Erzdbistum Paderborn e.V.,Referat Integration und Migration
Der Vielfalts-Knigge bietet Wissen und Anregungen für einen respektvollen Umgang miteinander. Er beschreibt Haltungen und Einstellungen, die für ein gelingendes Leben in Vielfalt wichtig sind.

Vielfalt in der Ausbildung.
Ein Methodenkoffer
Ziel des Modellprojekts „Methodenkoffer ‚Demokratie leben!‘ in der Berufsausbildung“ war es, das Berufsbildungspersonal in Brandenburg im Umgang mit diskriminierenden Verhaltensweisen zu stärken und zu professionalisieren. Im Mittelpunkt des Modellprojekts stand eine Schulungsreihe mit Personen aus betrieblichen, schulischen und außerbetrieblichen Lernorten. Viele Anregungen und Methoden, die sich sicherlich auch in anderen Kontexten gut nutzen lassen.

Herzlich. Kirchlich. Willkommenskultur von A bis Z.
Ein Reader für die kirchliche Arbeit.
Online-Lexikon zur Willkommenskultur aus dem Bistum Essen von A wie Anrufaufnahmegerät bis W wie Weihnachtsgottesdienst.

Vielfalt-Mediathek
Bildungsmedien gegen Rechtsextremismus, Fremdenfeindlichkeit und Gewalt. Es gibt Texte, Broschüren, Links, Podcasts, Filme, Musik und vieles mehr zu zahlreichen Stichworten.

Praxis Inklusion 
Die neue Fachzeitschrift „Praxis Inklusion“ unterstützt im Bereich religiöser Bildung und Erziehung Religionslehrkräfte, Katechetinnen wie Seelsorgerinnen, diesem Anspruch gerecht zu werden. Sie bietet sowohl Anregungen aus der Praxis für die Praxis als auch Impulse für die Reflexion inklusiver religiöser Bildung und Erziehung an den Lernorten des Glaubens.
Praxis Inklusion, Religionspädagogische Fachzeitschrift, dkv – Fachverband für religiöse Bildung und Erziehung

Inklusion-Lexikon
Im Online-Lexikon werden Begriffe zum Thema Inklusion besprochen. Zwischen A wie Alter und Z wie Zukunftsplanung finden sich fundierte Artikel zu Begriffen wie Differenz, Elementarisierung, Empowerment, (komplexe) Behinderung, Unterstützung und natürlich Inklusion. 
Auch als Buch erhätlich: 
Kerstin Ziemen (Hg.): Lexikon Inklusion. Vandenhoeck & Ruprecht, Göttingen 2017

Unsere Seelsorge
Die Zeitschrift der Hauptabteilung Seelsorge zum Thema "Inklusion - ein christliches Leitmotiv?"
 

Ansprechpartner

Martin Merkens

Leiter der Referate Krankenseelsorge und Seelsorge für Menschen mit Behinderungen

0251 495-6353

merkens[at]bistum-muenster.de