Schulpastoral

Der Kirche in der Schule ein Gesicht geben

In der Schulpastoral engagieren sich Schulseelsorger/innen in Zusammenarbeit mit Lehrerinnen, Lehrern und Eltern, um – ausgehend von der Würde und dem Wert eines jeden Menschen –

  • die Menschen in ihrer Entwicklung zu begleiten und ihr persönliches Wachstum zu fördern;
  • eine respektvolle Beziehung zwischen allen Menschen in der Schule zu unterstützen;
  • zu einem förderlichen und freundlichen Lern- und Arbeitsklima beizutragen;
  • die Erfahrung Gottes, der Leben in Fülle für alle Menschen will, zu erinnern, zu vergegenwärtigen und zu feiern;
  • jede/n Einzelne/n zu einem Leben aus christlichem Geist zu ermutigen.

Anliegen der Schulpastoral ist die Mitgestaltung von Leben, Lehren, Lernen und Leisten in der Schule im Geist des Evangeliums. Schulpastoral nimmt die "Zeichen der Zeit" wahr und deutet sie im Licht des jüdisch-christlichen Glaubens und der kirchlichen Erfahrungen. So gibt sie der Kirche in der Schule ein Gesicht.

Religiöse Schulwochen

Religiöse Schulwochen sind ökumenische Schulveranstaltungen mit den Schwerpunkten Lebensorientierung, Wertehaltung, Identitäts-, Zukunfts- und Glaubensfragen. Dieses Angebot richtet sich an die Schülerinnen und Schüler der Stufen 9 bis Q1/11, Lehrerinnen und Lehrer und Eltern an allen weiterführenden Schulen und Berufskollegs, unabhängig von Konfession und Religion.

Die kürzeste Definition von Religion ist nach J. B. Metz "Unterbrechung". Die Religiösen Schulwochen möchten für einen kurzen Augenblick den Schulalltag unterbrechen – mit Fragen nach dem, was dem Leben Sinn gibt, wie gelungenes Leben aussieht und was im Leben trägt.

Ziel der Religiösen Schulwochen ist es daher, eigene Antworten auf diese Frage zu finden, sich selbst zu vergewissern, neue Impulse zu bekommen und Optionen zu erfahren und zu diskutieren, die aus dem Glauben an Gott herrühren. Ein ökumenisches Team von Theologen und Pädagogen stellt sich dafür den Schülerinnen und Schülern der Jahrgangsstufen 9 bis Q1/11 sowie den Eltern und Lehrern als Gesprächspartner zur Verfügung. Die Gespräche finden in kleinen Gruppen mit etwa 12 bis 14 Teilnehmern in zwei Schulstunden pro Jahrgangsstufe am Vormittag statt. In der übrigen Zeit ist normaler Schulunterricht.

Zum Programm der Schulwoche gehören darüber hinaus Impulse zum Tag – "Wort zum Tag", Workshops, ein Gesprächsabend für Eltern (aller Jahrgangsstufen) und ein Angebot für das Kollegium. Ein ökumenischer Wortgottesdienst steht am Ende einer Religiösen Schulwoche.

Ansprechpartner

Markus Mischendahl

Leiter des Referats Religiöse Schulwoche

0251 495-6092

mischendahl@bistum-muenster.de

Tage religiöser Orientierung (TrO)

Tage religiöser Orientierung (TrO) sind ein Angebot für Schülerinnen und Schüler aller Schulformen ab der Jahrgangsstufe 9. Sie finden während der Schulzeit in einem geeigneten Bildungshaus statt und dauern 3-5 Tage. TrO stehen allen Schülerinnen/Schülern – unabhängig von deren Religions- oder Konfessionszugehörigkeit – offen.

Die Teilnahme an TrO ist freiwillig.

TrO bieten Jugendlichen die Möglichkeit, sich mit Fragen der eigenen Lebensorientierung und Sinnsuche auseinander zu setzen. Unter anderen Bedingungen als im Unterricht besteht die Möglichkeit eines offenen Nachdenkens über persönliche und religiöse Themen. Selbst- und Sozialkompetenzen können gestärkt werden.

Wenn sich die Jugendlichen mit ihren Fragen nach Sinn und Orientierung auseinandersetzen, berühren sie die religiöse Dimension des Lebens. Es ist uns ein Anliegen, dabei auch eine Lebensgestaltung aus dem christlichen Glauben ins Gespräch zu bringen.

Ansprechpartnerin

Eva-Maria Sewald

Referentin

0251 495-6017

sewald@bistum-muenster.de