Referat Liturgie

Die Fachstelle Gottesdienst und das Referat Liturgie fördern und koordinieren im Auftrag des Bischofs die pastoralliturgische Arbeit im Bistum Münster durch Bildungsangebote, Zusammenarbeit mit liturgischen, kirchenmusikalischen und anderen der Liturgie nahe stehenden Einrichtungen. Darüber hinaus berät das Referat Liturgie in praktischen Fragen und informiert über Entwicklungen des gottesdienstlichen Lebens.

Liturgische Beratung

  • Wie können wir die liturgische Frömmigkeit am Ort lebendig halten? 
  • Wie kann der Blick für das Wesentliche der Liturgie erhalten bleiben? 
  • Wie bleiben die Kirche auch an Wochentagen Orte des Gebetes? 
  • Wie können Gottesdienste für Zielgruppen die Pfarreien bereichern? 
  • Wie können die liturgischen Dienste aus- und weitergebildet werden?

Wenn Sie sich mit solchen Fragen auseinander setzen, sprechen Sie uns gerne an. In der Liturgischen Kommission und bei verschiedenen Veranstaltungen der liturgischen Bildung versuchen wir, angemessene Antworten zu finden. Wir bieten spezielle Kurse zur Qualifizierung an und begleiten Prozesse der liturgisch-spirituellen Erneuerung im Bistum Münster. Unser Ziel ist die Förderung und Erneuerung des Gottesdienstes in ihren traditionellen und neuen Formen. Schwerpunkt unserer Arbeit ist die Ausrichtung von Fortbildungen im liturgischen und pastoralen Bereich im Bistum Münster. Gerne führen wir mit Ihnen oder Ihrem Seelsorgeteam vor Ort ein Gespräch. 

Wir möchten die Ausstrahlungskraft und die Schönheit der liturgischen Feierformen stärken. Im Gespräch mit theologischer Wissenschaft und kirchlicher Praxis suchen wir nach Kriterien eines guten Gottesdienstes und geeigneten Instrumenten. Die Fachstelle möchte die theologische Diskussion um die Frage gottesdienstlicher Qualität vorantreiben, Chancen und Grenzen im gottesdienstlichen Bereich ausloten und eine Gesprächskultur zu den liturgischen Feierformen im Bistum Münster fördern.
 

Liturgische Dienste im Ehrenamt

Die pastorale Situation im Bistum Münster erfordert einen verstärkten Einsatz im Bereich der Qualifizierung von Frauen und Männern im Ehrenamt für das liturgische Leben in den Pfarreien unseres Bistums. Der angestrebte Kulturwandel sieht vor, dass wir in den nächsten Jahren Ehrenamtliche in unterschiedlichen Bereichen qualifizieren und sie an verantwortungsvolle Aufgaben heranführen. Deshalb stellt das Bistum Münster vermehrt Qualifizierungskurse bereit, die es ermöglichen den Ehrenamtler mit seinen Fähigkeiten zu qualifizieren. 

Kompetenzziele der Qualifizierungsmaßnahmen

  • Qualifizierungskurse für liturgische Dienste bei allen Rollenträgern (hauptamtliche Mitarbeiter/innen und im Ehrenamt) favorisieren den didaktischen Lernansatz „Entdecken – Stärken – Umsetzen.“
  • Aufbau und Schulungskompetenz einer kollegialen Feedbackkultur für alle liturgischen Rollenträger.

Sakristanenausbildung

Sakristan, Mesner, Küster ... es gibt viele Begriffe für diesen Dienst. Alle aber weisen auf die Hauptaufgabe dieses Dienstes hin: „Sorge für das Heiligtum und für jene heiligen Dinge, die für den heiligen Dienst vor Gott gebraucht werden.“ (Der Sakristanendienst – Das Handbuch für die Praxis.) 
Ziel dieser Qualifizierung ist die Vermittlung von theoretischen und praktischen Kenntnissen, die für die ersten Schritte in diesen wichtigen Dienst hilfreich sind.

Voraussetzungen für den Dienst 

Zum Qualifizierungskurs werden jene Personen zugelassen, die ihre Bereitschaft erklären und in Rücksprache mit dem Pfarrer vor Ort als geeignet befunden wurden. 

Qualifizierungskurs 

Der Qualifizierungskurs für Sakristane, der von der Fachstelle Gottesdienst organisiert und durchgeführt wird hat zum Ziel, den neben- oder ehrenamtlichen Küster, die zur Erfüllung seiner Aufgaben erforderlichen praktischen und theoretischen Kenntnisse in Liturgie und Glaubenslehre zu vermitteln.

Anmeldebogen für den Sakristanenlehrgang

Leitung Wort-Gottes-Feiern

Leiter und Leiterinnen von Wort-Gottes-Feiern haben die Aufgabe, Wort-Gottes-Feiern selbständig vorzubereiten und zu leiten. Weiter werden sie dazu befähigt, anderen Gottesdiensten (Tagzeitenliturgien, Andachten, Formen von „Einfach Beten“) vorzustehen. Ihr Dienst setzt eine fundierte Qualifizierung voraus. 

Voraussetzungen für den Dienst 

Erfahrungen im Bereich der Liturgie (Lektor; Kommunionhelfer, Mitglied des Liturgieausschusses), Leben aus dem Glauben, Teamfähigkeit, Gesprächsfähigkeit, Mindestalter von 25 Jahren (evt. Ausnahmen bei Kinder- und Jugendliturgien))

Zulassung zum Qualifizierungskurs 

Zum Qualifizierungskurs werden jene Personen zugelassen, die ihre Bereitschaft erklären und im Rahmen eines Beschlusses des Pfarrgemeinderates als geeignet befunden wurden. Mit diesem Beschluss ist seitens der Pfarrgemeinde die Verpflichtung verbunden, dafür Sorge zu tragen, dass die Personen nach der Qualifizierung regelmäßig Gottesdiensten vorstehen und zum Einsatz kommen. Dabei ist das gottesdienstliche Tätigkeitsfeld nicht festgelegt, sondern richtet sich an den pastoralen Gegebenheiten vor Ort. 

Qualifizierung 

Die Kurse werden in Absprache mit der Fachstelle Gottesdienst und den Pfarreien des Bistums angeboten. Das Referat Liturgie koordiniert die Kurse in der inhaltlichen und organisatorischen Konzeption. Der Qualifizierungskurs setzt sich aus 4 Moduleinheiten zusammen. Dazu zählt auch die eigenständige Vorbereitung und Leitung einer Wort-Gottes-Feier mit entsprechender Reflexion.
 

Grund- und Aufbaukurs Kommunionhelfer

Seit 1968 gibt es im Bereich der Deutschen Bischofskonferenz die Möglichkeit, Laien als Kommunionhelfer und Kommunionhelferinnen zu beauftragen. In fast allen Gemeinden unseres Bistums haben sie sich in mehr als vierzig Jahren als gute Hilfe erwiesen, wenn Priester und Diakone nicht in ausreichender Zahl zur Verfügung standen. Den Dienst der Kommunionausteilung können geeignete Personen übernehmen, die dazu durch namentliche Benennung und ausdrückliche Beauftragung ermächtigt worden sind. Das Verfahren der Beauftragung: Die namentliche Benennung von Laien (Frauen und Männern) für den Dienst in der Pfarrei geschieht durch den Pfarrer, für den Dienst im Schulgottesdienst durch den geistlichen Religionslehrer und bei den Ordensleuten durch die Hausoberen. Der Anmeldebogen für den Einführungskurs und der Antrag zur Beauftragung sind an das Bischöfliche Generalvikariat, Fachstelle Gottesdienste, Liturgiereferat zu senden. 

Ziel: Die Teilnehmer setzen sich mit spirituellen und liturgie-theologischen Impulsen mit der Bedeutung des eucharistischen Sakramentes und der Messfeier für ihr Leben auseinander und erhalten praktische Anregungen zur Kommunionspendung. 

Kursleitung:   div. Referenten 
Kursdauer:    1 Tagesmodul 
Anmeldung:    über die Pfarrei 
Beauftragung:    Ja. – danach Verlängerung möglich 
 

Grund- und Aufbaukurs Lektoren

Eine der Möglichkeiten in dem Gottesdienst aktiv mitzuwirken, ist der Lektorendienst. Das Vortragen von biblischen Texten und das Gestalten von Fürbitten müssen geübt sein und setzen einige Kenntnisse der Bibel und des kirchlichen Gebets voraus. Durch den Besuch eines Lektorenkurses haben Sie die Möglichkeit, die Erarbeitung und den Vortrag von biblischen Texten und Fürbitten zu lernen. 

Ziel: Die Teilnehmer setzten sich mit spirituellen und liturgie-theologischen Impulse auseinander und erhalten praktische Anregungen zum Lektorendienst.  

Kursleitung:    div. Referenten 
Kursdauer:      2 Tagesmodule 
Anmeldung:    über das Referat 
Beauftragung:    keine. – Teilnahmebescheinigung
 

Liturgie im Fernkurs

Titelseiten der Schriftenreihe "Liturgie im Fernkurs"

Der Kurs umfasst zwölf Lehrbriefe und drei Medien. Er dauert in der Regel 18 Monate.

Liturgie im Fernkurs will

  • umfassend und zuverlässig über den katholischen Gottesdienst informieren
  • das Verständnis für die Liturgie vertiefen
  • die Kenntnisse vermitteln, die für die Ausübung eines liturgischen Dienstes benötigt werden
  • zu bewusster und tätiger Mitfeier des Gottesdienstes motivieren

Der Kurs wird durchgeführt vom Liturgischen Institut in Trier. 

Deutsches Liturgisches Institut e.V. 
Postfach 2628
54216 Trier
Tel. 0651 94808-28 oder -0 
Fax. 0651 94808-46 
eMail:

Ihre Ansprechpartnerin für den Fernkurs Liturgie: 
Iris Maria Blecker-Guczki  
 
Tel. 0651 94808-28
 

Kommunion bei Glutenunverträglichkeit

Titelseite der Broschüre zur Kommunion bei Glutenunverträglichkeit

Gläubige, die an einer Glutenunverträglichkeit leiden, können in der Regel die heilige Kommunion nicht in der Gestalt der normalen Brothostie empfangen, da diese aus Weizenmehl mit einem entsprechenden Glutenanteil hergestellt wird. Es gibt jedoch spezielle, glutenfreie Hostien, die aus Weizenstärke hergestellt werden und von den Betroffenen gut vertragen werden. Solche Hostien, die den kirchenrechtlichen Vorschriften entsprechen, können bei der Hostienbäckerei Klumpp, Gartenstraße 16, 88416 Ochsenhausen bestellt werden (Tel. 07352 8258; http://www.klumpp-hostien.de). 

Zur Zeit wird in einer Zusammenarbeit mit dem Hostienbäcker, der Deutschen Bischofskonferenz und der Deutschen Gesellschaft für Zöliakie angedacht, dieser als glutenfrei geltende Hostie das Symbol der durchgestrichenen Ähre auf der Verpackung zu geben. 

Wer sich näher informieren möchte, kann dies in der Broschüre „…und esset alle davon?“ tun, die über das Deutsche Liturgische Institut zu beziehen ist.  
 

Hausanschrift

Rosenstraße 16
48143 Münster

E-Mail:

Ansprechpartner/Ansprechpartnerinnen

Dr. Nicole Stockhoff

Leiterin der Fachstelle Gottesdienst und des Referats Liturgie

0251 495-571

stockhoff-n[at]bistum-muenster.de

Domvikar Dr. Thomas Holznienkemper

Referent für liturgische Bildung

holznienkemper-t[at]bistum-muenster.de

Marion Bernsjann

Sekretärin

0251 495-570

bernsjann[at]bistum-muenster.de

Hildegard Hille

Sekretärin

0251 495-570

hille-h[at]bistum-muenster.de