Der Nikolaus fasziniert über Kulturen und Religionen hinweg. Der Religionspädagoge Albert Biesinger bringt es auf den Punkt: "Für manche Erwachsene ist die Geschichte vielleicht auserzählt, für Kinder nie." Doch ein guter Nikolaus fällt nicht vom Himmel. Wer in diese Rolle hineinwächst, entdeckt schnell: Es geht nicht ums Verkleiden, sondern ums Verkörpern. Wie klingt meine Nikolaus-Stimme? Wie stehe, gehe, schweige ich? Und wie wird aus einem fernen Heiligen eine Gestalt, die Kinder im Hier und Jetzt berührt?
Im Mittelpunkt der Veranstaltung steht ein Perlenband aus 18 symbolhaltigen Perlen, die unterschiedliche Aspekte von Leben und Glauben ansprechen. Dieses sehr anschauliche, haptische Medium bietet eine Möglichkeit, mit Kindern über zentrale Themen des Lebens nachzudenken und sie gleichzeitig in ihrer Glaubensentwicklung zu unterstützen.
Im Sommer 2026 eröffnet das neue Museum PAULUS in Münster. Hier entsteht nicht nur ein Ort für den Domschatz, sondern ein eigener Lernort, insbesondere für Schulgruppen. Neben Ausstellungsstücken aus dem Domschatz wird zur Eröffnung eine Ausstellung zu Paulus zu sehen und zu erleben sein. Im Rahmen dieser Fortbildung wird die Möglichkeit geboten, dass neue Museum PAULUS kennenzulernen: Eigens für die Gruppe wird eine Einführung in die Idee des Museums, in seine Architektur und in die Kuratierung der ersten Ausstellung geboten.
Die relilab-Regionalgruppe NRW fokussiert in diesem Jahr erneut das Kursformat der reli.werkstatt, die sich mit unterrichtlichen Themenstellungen für verschiedene Altersstufen und deren didaktischer, theologischer und/oder digitaler Realisierung auseinandersetzt.
"Ach diese Lücke! Diese entsetzliche Lücke"Religionsunterricht heute zwischen konfessionellem Anspruch, Säkularisierung und der Herausforderung der Schülerorientierung - Jahrestagung für kath. Religionslehrer/innen der Sek. I im Bistum Münster
Zwischen dem konfessionellen Auftrag, der wachsenden Religionsferne der Schülerinnen und Schüler und dem Anspruch, ihre Lebenswelten ernst zu nehmen, klafft oft ein Abgrund. Wie lässt sich diese Lücke überbrücken? Wie gelingt es, Glaubensfragen so zu vermitteln, dass sie Jugendliche heute erreichen, obwohl die Lebenswelten von Schülerinnen und Schülern zunehmend säkular geprägt sind?
Sprache öffnet Türen - und im Religionsunterricht kann sie Brücken zwischen unterschiedlichen Perspektiven bauen. Die Fortbildung nimmt das Sprechen über Religionen kritisch in den Blick und zeigt, wie sich Verallgemeinerungen und Vereinnahmungen vermeiden lassen. Zudem werden Unterrichtsmaterialien daraufhin geprüft, inwiefern sie religiöse Vielfalt angemessen abbilden und sprachliche Sensibilität fördern.
Der Nikolaus fasziniert über Kulturen und Religionen hinweg. Der Religionspädagoge Albert Biesinger bringt es auf den Punkt: "Für manche Erwachsene ist die Geschichte vielleicht auserzählt, für Kinder nie." Doch ein guter Nikolaus fällt nicht vom Himmel. Wer in diese Rolle hineinwächst, entdeckt schnell: Es geht nicht ums Verkleiden, sondern ums Verkörpern. Wie klingt meine Nikolaus-Stimme? Wie stehe, gehe, schweige ich? Und wie wird aus einem fernen Heiligen eine Gestalt, die Kinder im Hier und Jetzt berührt?
Seit dem Schuljahr 2018/19 kann auf Basis des geänderten Runderlasses zum Religionsunterricht in NRW (15. August 2017) und jeweils entsprechender Vereinbarungen zwischen den Kirchen in NRW die Kooperation zwischen dem evangelischen und katholischen Religionsunterricht in den Schulformen der Sekundarstufe I erweitert werden.
Eine wichtige Voraussetzung für die Antragstellung und die Einführung des konfessionell-kooperativen Religionsunterrichts ist die Fortbildung der Religionslehrerinnen und -lehrer.
Die Gegenwart wird zunehmend durch technologische Schnelllebigkeit geprägt. Soziale Medien nehmen dabei einen großen Raum im Alltag Heranwachsender ein. Influencer setzen nicht nur Trends, sondern beeinflussen auch Wertvorstellungen, Lebensentwürfe und Prozesse der Identitätsbildung in erheblichem Maße. Im Mittelpunkt der Fortbildung stehen Erkenntnisse und Materialien der bundesweiten Fortbildungsreihe "TikTok, Insta und YouTube: Influencer im Religionsunterricht".
Diese Fortbildung zeigt exemplarisch am Lebensweg der Elisabeth von Thüringen, wie biografisches Lernen im Religionsunterricht religionspädagogisch fundiert, kindgerecht und kreativ gelingen kann.