Pastorale Räume

Bischof Felix Genn hat festgelegt, dass es im Rahmen des Prozesses keine weiteren, von ihm verordneten Zusammenlegungen/Fusionen von Pfarreien geben wird. Zugleich gibt es die Notwendigkeit von mehr Bereitschaft zur Zusammenarbeit zwischen den Pfarreien sowie zwischen Hauptamtlichen und freiwillig Engagierten.

 

Zentrale Fragen

  • Was könnte ein pastoraler Raum sein?
  • Wie können sich pastorale Räume entwickeln?
  • Was ist von Seiten des Bistums zu leisten?
     
  • Einerseits soll die Präsenz der pastoralen Arbeit in der Fläche so weit wie möglich gewährleistet bleiben (in Pfarrei und Gemeinde, in Einrichtungen, Institutionen und Verbänden).
  • Andererseits wird die Pastoral in größeren Einheiten gestaltet werden müssen.

Ein pastoraler Raum erfordert …

  • die Bildung größerer Teams (gegebenenfalls Möglichkeit zu Wohn- und Lebensgemeinschaften)
  • eine Weiterentwicklung der Rollenklärung des pastoralen Personals
  • Kooperation und ressourcenorientierte Teamarbeit – auch zwischen Haupt- und Ehrenamtlichen
    • Leitungs- und Führungskompetenz
    • pastorale Grundkompetenzen/Charismen/Stärken
  •     verstärktes Freiwilligenengagement
    • Sendungsbewusstsein fördern
    • Stärkung des Taufcharismas
    • Qualifizierung und Schulung zu Beauftragung

Ein pastoraler Raum …

  • belässt die Verantwortung für die Entwicklung der Pastoral vor Ort
  • ermöglicht die pastoralen Vollzüge und seelsorgliche Differenzierungen auf verschiedenen Ebenen (Gemeinde/Pfarrei/überpfarrliche pastorale Arbeitsfelder) in wechselseitiger Abstimmung
  • gewährleistet Kooperation unterschiedlicher Zuständigkeiten für pastorale Handlungsfelder auf lokaler und regionaler Ebene
  • bindet die verschiedenen pastoralen Orte, Einrichtungen und die kategorialen Felder ein

Ein pastoraler Raum berücksichtigt …

  • in der Regel die Kreis- und Kommunalgrenzen
  • den Stand und die Entwicklung der Katholikenzahl
  • regionale Realitäten und Unterschiede 

Die Identifizierung der pastoralen Räume geschieht durch einen partizipativen, kommunikativen Prozess:

  • unter Berücksichtigung bereits geführter Prozesse (u. a. Pastoralpläne, Prioritäten und Posterioritäten)
  • unter Einbeziehung und Vernetzung aktueller Prozesse (u. a. Spar- und Strategieprozess, Freiwilligenengagement, vielfältige Leitungsformen)
  • mit der Beteiligung Hauptamtlicher und Ehrenamtlicher (in Räten und Gremien)
  • mit der Beteiligung der Bistumsleitung und Bistumsverwaltung

Regionale Veranstaltungen

Auf Veranstaltungen in den Kreisdekanaten (und im Stadtdekanat Münster) im Herbst 2021 wird vorgestellt, wie die Pastoralen Räume in den jeweiligen Regionen aussehen könnten. Die Vorschläge orientieren sich in der Regel (aber nicht immer) an den Kreis- und Kommunalgrenzen, berücksichtigen den Stand und die absehbare Entwicklung der Katholikenzahl sowie regionale Wirklichkeiten und Unterschiede. Die Karten mit wichtigen Kennzahlen und Prognosen für die Kreisdekanate finden Sie unmittelbar im Anschluss an die jeweiligen Veranstaltungen immer hier.

•    Kreisdekanat Coesfeld
•    Kreisdekanat Borken
•    Kreisdekanat Warendorf
•    Kreisdekanat Kleve
•    Kreisdekanat Steinfurt (wird am 26. Oktober um 21 Uhr freigeschaltet)
•    Kreisdekanat Wesel (wird am 27. Oktober um 21 Uhr freigeschaltet)
•    Stadtdekanat Münster (wird am 28. Oktober um 21 Uhr freigeschaltet)
•    Kreisdekanat Recklinghausen (wird am 2. November um 21 Uhr freigeschaltet)
•    Offizialatsbezirk Oldenburg