Die Fortbildung lädt Religionslehrkräfte dazu ein, zwei verschiedene religiöse Räume (Kirche und Moschee) kennenzulernen und miteinander ins Gespräch zu kommen. Ziel ist es, Gemeinsamkeiten zu entdecken, Unterschiede respektvoll wahrzunehmen und Brücken zwischen den Religionen zu bauen.
Seit dem Schuljahr 2018/19 kann auf Basis des geänderten Runderlasses zum Religionsunterricht in NRW (15. August 2017) und jeweils entsprechender Vereinbarungen zwischen den Kirchen in NRW die Kooperation zwischen dem evangelischen und katholischen Religionsunterricht in den Schulformen der Sekundarstufe I erweitert werden.
Eine wichtige Voraussetzung für die Antragstellung und die Einführung des konfessionell-kooperativen Religionsunterrichts ist die Fortbildung der Religionslehrerinnen und -lehrer.
Im Rahmen der Oberstufenreform ist in der Qualifikationsphase 2 ein Projektkurs zu belegen, der (nach aktuellem Stand) mit mindestens einem Referenzfach verbunden sein wird. Katholische Religionslehre kann als Referenzfach festgelegt werden.
Nach einer rechtlichen Einführung in die neue APO-GOSt sollen mit den Teilnehmenden mögliche Themen für Projektkurse erörtert und zugleich einige unterrichtspraktische Beispiele vorgestellt werden.
Die Goldene Regel gehört zu den bekanntesten ethischen Grundsätzen der Menschheit. Sie findet sich nicht nur im Christentum, sondern auch in vielen anderen Religionen und Kulturen und bietet Kindern eine einfache Orientierung für ein respektvolles und verantwortungsbewusstes Miteinander.
Wie kann interreligiöses Lernen im Religionsunterricht so gestaltet werden, dass Schülerinnen und Schüler religiöse Perspektiven kennenlernen, Unterschiede reflektieren und respektvoll miteinander ins Gespräch kommen? Die Fortbildung richtet sich an Religionslehrkräfte der Sekundarstufe I und II und gibt Einblicke in gemeinsam entwickelte und erprobte
Unterrichtsprojekte eines christlich-muslimischen Referentenduos.
Im Sommer 2026 eröffnet das neue Museum PAULUS in Münster. Hier entsteht nicht nur ein Ort für den Domschatz, sondern ein eigener Lernort, insbesondere für Schulgruppen. Neben Ausstellungsstücken aus dem Domschatz wird zur Eröffnung eine Ausstellung zu Paulus zu sehen und zu erleben sein. Im Rahmen dieser Fortbildung wird die Möglichkeit geboten, dass neue Museum PAULUS kennenzulernen: Eigens für die Gruppe wird eine Einführung in die Idee des Museums, in seine Architektur und in die Kuratierung der ersten Ausstellung geboten.
Die digitalen Plattformen TikTok, Instagram und YouTube prägen den Alltag vieler Schülerinnen und Schüler und beeinflussen ihre Wertvorstellungen sowie berufliche Orientierungen und Identitätsentwürfe spürbar. Digitale Souveränität ist ein zentrales Ziel der Medienbildung. Der Religionsunterricht am Berufskolleg kann hierzu einen Beitrag leisten, indem er mediale Sinnangebote aus der Lebenswelt der Lernenden aufgreift und zur Reflexion anregt - auch im Kontext beruflicher Orientierung und Arbeitswelt.
Regelmäßig erscheinen Schockdiagnosen darüber, was Kinder und Jugendliche nicht (mehr) können und welche Kompetenzen sie - trotz Besuchs der Schule - nicht (mehr) erreichen. Vermutlich werden viele Lehrerinnen und Lehrer aus ihren Erfahrungen im Religionsunterricht heraus viele dieser Diagnosen bestätigen können. Erlaubt ist aber die Frage: Was wissen wir eigentlich über die Kinder und Jugendlichen, denen wir im Unterricht begegnen? Kennen wir sie?
Nach Erlangung des Masters of Education verleiht der Bischof von Münster den Lehramtsanwärterinnen und -anwärtern, den Referendarinnen und Referendaren, die in Münster studiert haben, die vorläufige Kirchliche Unterrichtserlaubnis für den Vorbereitungsdienst. Die feierliche Verleihung erfolgt im Vorfeld einer Eucharistiefeier in der Liebfrauen-Überwasserkirche in Münster, die das Bistum gemeinsam mit der Katholisch-Theologischen Fakultät der Universität Münster ausrichtet.