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Übersicht über Informationen zum Umgang mit dem Coronavirus im Bistum Münster

Aktuelle Informationen - laufend ergänzt

Hier finden Sie alle Informationen über den Umgang mit dem Coronavirus im Bistum Münster. Diese Liste wird laufend ergänzt.

Allgemeine Informationen

Außerschulische und berufsbezogene Bildungsangebote

Im Bereich der Bildungsangebote (vgl. § 11) ist unter bestimmten Bedingungen innerhalb der unterschiedlichen Inzidenzstufen im Grunde wieder alles möglich. Das heißt auch Gruppen, Verbände, Vereine etc. können ihre Angebote, auch in Pfarrheimen, wieder durchführen – unter folgenden Bedingungen:

  • Inzidenzstufe 0 (7-Tage-Inzidenz stabil zwischen 0 und 10):
    • Kontaktdaten erheben, im Übrigen keine Beschränkungen
    • bei mehr als 500 Personen nur, wenn Landesinzidenz ebenfalls 0-10.
       
  • Inzidenzstufe 1 (7-Tage-Inzidenz stabil zwischen 10,1 und 35):
    • Außerschulische Bildungsangebote sind bei ausreichender Belüftung ohne Maske an einem festen Sitzplatz möglich.
    • Musikunterricht mit Gesang/Blasinstrumenten ist innen mit bis zu 30 Personen erlaubt, sofern negative Testnachweise vorliegen oder ein beaufsichtigter Selbsttest durchgeführt wird.
    • Wenn auch die Landesinzidenz unter 35 liegt, entfällt die Vorgabe eines negativen Testnachweises bzw. des beaufsichtigten Selbsttests. Für Angebote mit Gesang gilt dies nur, wenn ein Mindestabstand von 2m eingehalten oder eine Maske getragen wird.

Beerdigungen

Beerdigungen einschließlich der Trauerfeier auf dem Friedhof sind weiterhin ohne eine Begrenzung der Teilnehmerzahl möglich (vgl. § 18 Abs. 2 Nr. 5).

Die Verpflichtung zum Tragen einer medizinischen Maske gilt auch bei Beerdigungsgottesdiensten in Kirchen oder Trauerhallen oder anderen geschlossenen Räumen, nicht aber bei Beerdigungsgottesdiensten und den „eigentlichen“ Beerdigungen im Freien. Hier genügen die sog. Alltagsmasken.

Chöre, Musik- und Gesangsgruppen, musisch-kulturelle Angebote

Für Proben und Aufführungen von Chören, Musik- und Gesangsgruppen sowie musisch-kulturelle Angebote gelten folgende Vorschriften: 

Inzidenzstufe 3 (7-Tage-Inzidenz über 50 bis 100):

  • Proben im Freien mit Negativtest und sichergestellter einfacher Rückverfolgbarkeit möglich – keine Beschränkung der Zahl der Teilnehmenden oder des Alters
  • Proben in geschlossenen Räumen nicht möglich

Inzidenzstufe 2 (7-Tage-Inzidenz ab 35,1 bis 50):

  • Proben im Freien mit Negativtest und sichergestellter einfacher Rückverfolgbarkeit möglich – keine Beschränkung der Zahl der Teilnehmenden oder des Alters
  • Proben im Innenbereich mit bis zu 20 Personen, Negativtest und sichergestellter einfacher Rückverfolgbarkeit – auch für Blasinstrumentalisten – in ständig durchlüfteten Räumen

Inzidenzstufe 1 (7-Tage-Inzidenz bis höchstens 35):

  • Proben im Freien: ohne Negativtest, einfache Rückverfolgbarkeit muss sichergestellt sein, keine Beschränkung der Zahl der Teilnehmenden oder des Alters
  • Proben im Innenbereich: mit Negativtest, einfache Rückverfolgbarkeit muss sichergestellt sein, max. Teilnehmerzahl: bis zu 30 Personen - auch für Blasinstrumentalisten, Probe in ständig durchlüfteten Räumen - bei besonders großen Räumen (wie z.B. Kirchen) mit bis zu 50 Personen möglich

    Eine Testpflicht für die Teilnahme an Chorproben besteht nicht für vollständig geimpfte oder genesene Personen. Geimpfte und Genesene stehen den Getesteten gleich (vgl. Verordnung zur Regelung von Erleichterungen und Ausnahmen von Schutzmaßnahmen zur Verhinderung der Verbreitung von COVID-19  (COVID-19-Schutzmaßnahmen-Ausnahmenverordnung - SchAusnahmV).
    Für Chorproben im Innenbereich können vollständig geimpfte und genesene Personen nicht auf die Teilnehmerzahl angerechnet werden (siehe oben, max. Personenbegrenzung).

Inzidenzstufe 0:

  • Der Mindestabstand von 1,5 m wird lediglich empfohlen. 

Weitere Informationen hält die Übersicht der aktuellen Regelungen gemäß der Corona-Schutzverordnung unter den Stichworten „Kultur“ und „außerschulische Bildung“ bereit.

Ferienfreizeiten

Die ab dem 28. Mai gültige Coronaschutzverordnung NRW bietet eine verlässliche Grundlage zur Planung von Ferienmaßnahmen. Die genauen Regelungen finden sich in dieser Übersicht.

Bei der Organisation von Ferienfreizeiten – Vorbereitung, Anmeldung, Rechtliches, Versicherung, Finanzen, Notfallmanagement, Gesundheit, Programmplanung, Prävention von sexualisierter Gewalt – helfen die von der Abteilung Kinder, Jugendliche und Junge Erwachsene im Bischöflichen Generalvikariat zusammengestellten Informationen über Ferienfreizeiten und Reisen.

Das Programm Ferienfreizeit wieder im Eimer? informiert, wie sich auch mit Hygiene- und Abstandsregeln klassische Elemente einer Freizeit analog oder digital umsetzen lassen. Ergänzt wird das Programm um Fortbildungsangebote, die Fragen rund um das Thema Ferienfreizeiten aufgreifen.

Freiluftgottesdienste

Bei Freiluftgottesdiensten entfällt – analog zu weltlichen Veranstaltungen im Freien – die Rückverfolgbarkeit.
Weiterhin besteht eine Maskenpflicht, wobei eine Alltagsmaske genügt, medizinische Masken sind nicht erforderlich.
Mit Alltagsmaske darf auch gemeinsam gesungen werden. Dabei muss zwischen den Singenden ein Abstand von 2 Metern eingehalten werden (§ 4 Abs. 1 Satz 2). Das gilt auch für Angehörige eines Hausstandes oder einer Wohn- und Lebensgemeinschaft.
Der Abstand von Chören oder Blasorchestern zu den Teilnehmenden beträgt weiterhin 4 Meter. 

Gemeindegesang

Für den Gemeindegesang in geschlossenen Räumen gelten nach § 18 Abs. 4 Nr. 5 folgende Vorschriften:

  • Bei Inzidenzstufe 0 wird der Mindestabstand von 1,5 m lediglich empfohlen.
  • Ab Inzidenzstufe 1 ist der Mindestabstand von 1,5 m einzuhalten. Zusätzlich gelten weiterhin folgende Vorschriften (vgl. § 18 Abs. 4 Nr. 5):
    • alle Teilnehmenden tragen eine medizinische Maske (nur während des Singens, nicht während des übrigen Gottesdienstes) ODER 
    • alle Teilnehmenden verfügen über einen Negativtest, sind vollgeimpft oder genesen ODER
    • für jede Person ist eine Fläche von 10 qm vorhanden (maßgeblich ist die Gesamtfläche des Raums, also bei Kirchen auch einschließlich z.B. des Altarraums und der Seitenschiffe, unabhängig von einer Bestuhlung)


Für den Gemeindegesang in Freiluftgottesdiensten sind die Regelungen zu der Maskenpflicht in § 5 zu beachten. Das heißt konkret:

  • In Kreisen und kreisfreien Städten mit der Inzidenzstufe 2 und 3 besteht zusätzlich die Verpflichtung zum Tragen (mindestens) einer Alltagsmaske.
  • In Kreisen und kreisfreien Städten mit der Inzidenzstufe 1 braucht es auch beim Singen keine Maske mehr.
  • Der erweiterte Mindestabstand von 2 m entfällt unabhängig von allen Inzidenzstufen. Das heißt,
    • bei Inzidenzstufe 0 wird beim Gemeindegesang der Mindestabstand von 1,5 m lediglich empfohlen.
    • Ab Inzidenzstufe 1 ist nur noch der Mindestabstand von 1,5 m einzuhalten. 


Beim Spielen von Blasinstrumenten bleibt – auch bei Inzidenzstufe 0 – der Mindestabstand von 2 m einzuhalten (vgl. § 4 Abs. 1).
 

Gottesdienste – Rahmenbedingungen

Für die Feier der Gottesdienste und andere Versammlungen zur Religionsausübung gelten die am 25. Juni mit der Staatskanzlei vereinbarten und gegenüber der Coronaschutzverordnung NRW vorrangigen Regelungen:

  • Nach Möglichkeit werden Zu- und Ausgang durch zwei Zuwege zur Kirche getrennt.
  • In den Kirchen werden die Plätze so eingenommen, dass die erforderlichen Mindestabstände eingehalten werden können (derzeit 1,5 m). Personen eines gemeinsamen Hausstandes können nebeneinander sitzen. Personen aus verschiedenen Hausstände können nebeneinander sitzen, wenn die rechtlichen Vorgaben des Landes es zulassen.
  • Die Gläubigen tragen eine medizinische Maske, solange die rechtlichen Vorgaben des Landes dies bei vergleichbaren Versammlungen vorsehen. Die liturgischen Dienste sind davon ausgenommen.
  • Die Kirchen werden gut durchlüftet.
  • Freiluft-Gottesdienste werden empfohlen.
  • Die Weihwasserbecken bleiben geleert.
  • Gemeindesgesang ist ab Inzidenzstufe 1 erlaubt bei einem Mindestabstand von 2 m (innen mit medizinischer Maske).
  • Die eucharistischen Gaben werden bis zur Spendung abgedeckt.
  • Der Zelebrant und alle an der Spendung der Kommunion Beteiligten desinfizieren sich die Hände, bevor sie den Gläubigen die Eucharistie reichen. Während der Kommunionspendung tragen die Spender medizinische Masken.
  • Die Kommunionordnung wird so angepasst, dass die Gläubigen die Kommunion im gebotenen Mindestabstand empfangen können.
  • Mundkommunion wird nach der allgemeinen Kommunionspendung gereicht. Der Spender desinfiziert sich bei jedem Kommunikanten die Hände.
  • Das Reichen der Hände zum Friedensgruß unterbleibt.

Alle liturgisch Tätigen brauchen unabhängig von ihrer Tätigkeit in keiner der Inzidenzstufen eine Maske zu tragen. Das gilt auch für die Messdienerinnen und Messdiener, Lektorinnen und Lektoren, Kommunionhelferinnen und Kommunionhelfer etc. – wenn sie den gesamten Gottesdienst im Altarraum mitfeiern. Die medizinische Maske muss nur während der Kommunionspendung von allen Spendern getragen werden. Auch kann die Kommunionspendung mit dem üblichen Spende-Dialog („Der Leib Christi“ – „Amen“) ausgeteilt werden, da alle Beteiligten in dem Moment eine Maske tragen.
Für die Anzahl der liturgisch Tätigen einschließlich der Ministranten gibt es keine Beschränkung. Das Einhalten des Mindestabstandes unter den im Gottesdienst Tätigen wird in der Inzidenzstufe 0 empfohlen, in der Inzidenzstufe 1 ist er einzuhalten. 

Nachtrag vom 26. Juli 2021:

Seit heute (26. Juli 2021) gilt landesweit die Inzidenzstufe 1. Damit greifen weitere Infektionsschutzmaßnahmen insbesondere mit überregionaler Bedeutung – auch in Kreisen und kreisfreien Städten, für die die Inzidenzstufe 0 gilt.

Das heißt für Gottesdienste:
 

  • Die einfache Rückverfolgbarkeit ist zu gewährleisten.
     
  • Die Gottesdienstbesucher tragen eine medizinische Maske am Platz, es sei denn, es handelt sich um große, gut durchlüftete Räume (vgl. § 5 Abs. 4a Satz 2 Nr. 2), was bei größeren Kirchen in der Regel gegeben ist.
     
  • Der Gemeindegesang richtet sich nach der Inzidenzstufe des Kreises. In der Inzidenzstufe 0 kann weiterhin ohne Einschränkungen gesungen werden. In der Inzidenzstufe 1 kann unter folgenden Bedingungen gesungen werden (vgl. § 18 Abs. 4 Nr. 5):
    • alle Teilnehmenden tragen eine medizinische Maske (nur während des Singens, nicht während des übrigen Gottesdienstes) 
      ODER 
    • alle Teilnehmenden verfügen über einen Negativtest, sind vollgeimpft oder genesen
      ODER
    • für jede Person ist eine Fläche von 10 qm vorhanden (maßgeblich ist die Gesamtfläche des Raums, also bei Kirchen auch einschließlich z.B. des Altarraums und der Seitenschiffe, unabhängig von einer Bestuhlung)
       
  • Die Abstandsregeln richten sich nach der Inzidenzstufe des Kreises:
    • In Kreisen und kreisfreien Städten mit Inzidenzstufe 1 gilt: Der Mindestabstand von 1,5 m ist einzuhalten.
    • In Kreisen und kreisfreien Städten mit Inzidenzstufe 0 gilt: Der Mindestabstand von 1,5 m wird empfohlen.

      Angehörige von bis zu fünf Hausstanden oder einer Wohn- und Lebensgemeinschaft brauchen keinen Abstand untereinander einzuhalten. Gleiches gilt für Geimpfte oder Genesene.

Kinder- und Jugendarbeit

Für Angebote im Bereich der Kinder- und Jugendarbeit gelten die Regelungen des § 12:

  • Innerhalb der Inzidenzstufe 1 sind Gruppenangebote innen mit 30 und außen mit 50 Menschen ohne Altersbegrenzung und ohne Test erlaubt.
  • Innerhalb der Inzidenzstufe 2 sind Gruppenangebote innen mit 20 und außen mit 30 jungen Menschen ohne Altersbegrenzung und mit negativem Test erlaubt.
    Gruppenangebote sind auch innen ohne Maske möglich.

Masken

In Gottesdiensten im Innenbereich besteht die Pflicht, FFP2- oder OP-Masken zu tragen (sog. medizinische Masken). Diese Verpflichtung gilt nur während der Gottesdienste, auch am Platz. Ausgenommen davon sind die liturgischen Dienste (vgl. § 5 Abs. 7 Nr. 4). 

Bei dem Besuch einer Kirche oder eines Gotteshauses außerhalb der Gottesdienstzeiten reicht das Tragen einer sog. Alltagsmaske.

Die Verpflichtung zum Tragen einer medizinischen Maske gilt auch bei Beerdigungsgottesdiensten in Kirchen oder Trauerhallen oder anderen geschlossenen Räumen, nicht aber bei Beerdigungsgottesdiensten und den „eigentlichen“ Beerdigungen im Freien. Auch hier genügen die sog. Alltagsmasken.

In den Pfarrbüros besteht die Verpflichtung zum Tragen einer Alltagsmaske.

Bei Gottesdiensten im Freien besteht innerhalb der Inzidenzstufen 2 und 3 grundsätzlich nur die Verpflichtung zum Tragen einer Alltagsmaske (vgl. § 5 Abs. 4 Nr. 3).
In Kreisen und kreisfreien Städten mit der Inzidenzstufe 1 entfällt die Pflicht zum Tragen einer Maske bei Freiluftgottesdiensten (außer es nehmen mehr als 1.000 Personen teil – was selbst im Bistum Münster nicht jeden Sonntag vorkommen wird – , dann bedarf es der Maske auf dem Weg zum Platz hin oder vom Platz weg) (vgl. § 5 Abs. 4a Nr. 2).

Musizieren im Gottesdienst

Nicht vom Verzicht auf Gemeindegesang betroffen sind der Gesang von (kleineren) Chören, Scholen, Kantoren oder Gesangsensembles. Die Zahl der Sängerinnen und Sänger hängt von der Größe des zur Verfügung stehenden Raumes ab und liegt im Ermessen der musikalisch wie gottesdienstlich Zuständigen sowie der örtlichen Teams und Gremien. Auch können Orchester und Musikensembles mit Bläsern sowie Soloinstrumente eingesetzt werden.
Proben von kleineren Chören oder Musikensembles zur Vorbereitung von Gottesdiensten sind weiterhin möglich.

Nutzung von Pfarrheimen / Arbeit von Gruppen, Vereinen, Verbänden

Bei der Nutzung von Pfarrheimen bzw. bei der Arbeit von Gruppen, Vereinen, Verbänden und ihren Angeboten (auch für die Senioren, Kirchenchöre, kfd-Gruppen etc.) gelten folgende Bedingungen:
Grundsätzlich gilt laut § 4 Abs. 5 Nr. 2, dass bei der Inzidenzstufe 1 unabhängig von der Anzahl der Hausstände bis zu 100 Personen im Innen- und Außenbereich zusammentreffen und den Mindestabstand unterschreiten können, wenn alle über einen Negativtestnachweis verfügen, wobei immunisierte Personen zusätzlich teilnehmen dürfen.
Wenn bei den Angeboten die Mindestabstände eingehalten werden, braucht es keinen Negativtestnachweis. Daneben gilt

  • in der Inzidenzstufe 1
    • für den Außenbereich
      • keine Begrenzung der Teilnehmerzahl
    • für den Innenbereich
      • keine Begrenzung der Teilnehmerzahl
      • Maskenpflicht und Mindestabstand können entfallen, wenn die teilnehmenden Personen an festen Plätzen sitzen und die besondere Rückverfolgbarkeit durch einen Sitzplan sichergestellt ist (§ 8 Abs. 4). Weiterhin ist eine gute Durchlüftung der Räume zu gewährleisten.
  • in der Inzidenzstufe 2
    • für den Außenbereich
      • keine Begrenzung der Teilnehmerzahl
    • für den Innenbereich
      • keine Begrenzung der Teilnehmerzahl, wenn alle negativ getestet sind
      • Maskenpflicht, auch am Sitzplatz
      • Mindestabstand darf unterschritten werden, wenn die teilnehmenden Personen an festen Plätzen sitzen und die besondere Rückverfolgbarkeit durch einen Sitzplan sichergestellt ist (§ 8 Abs. 4).

In Inzidenzstufe 0 entfallen alle Einschränkungen. 

Seelsorgerische Betreuung

Die seelsorgerische Betreuung in Krankenhäusern und Altenhilfeeinrichtungen ist nach § 5 Abs 1 der Coronaschutzverordnung zu ermöglichen.

Schutzmaßnahmen gemäß Inzidenzstufen 0 - 3

Entscheidend für die Inzidensstufe ist die 7-Tage-Inzidenz auf dem Gebiet des Kreises oder der kreisfreien Kommune. Die Inzidenzstufe 0 kann an acht aufeinander folgenden Tagen überschritten werden, erst dann stellt das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales fest, ob es zur Einstufung in eine andere Inzidenzstufe kommt. 

Die Schutzmaßnahmen beziehen sich nach der ab dem 9. Juli geltenden Coronaschutzverordnung des Landes NRW nun jeweils auf folgende Inzidenzstufen: 

  • Inzidenzstufe 0: 7-Tages-Inzidenz von höchstens 10
  • Inzidenzstufe 1: 7-Tages-Inzidenz von über 10, aber höchstens 35
  • Inzidenzstufe 2: 7-Tages-Inzidenz von über 35, aber höchstens 50
  • Inzidenzstufe 3: 7-Tages-Inzidenz von über 50

Mit der neuen Inzidenzstufe 0 sind folgende allgemeine Regelungen verbunden: 

  • Der Mindestabstand von 1,5 m wird lediglich empfohlen. 
  • Die Kontaktbeschränkung auf eine bestimmte Anzahl von Personen oder Haushalten entfällt.
  • Die Maskenpflicht gilt nur noch im Innenbereich. 
    Wenn im Land NRW die Inzidenzstufe ebenfalls bei 0 liegt, wird die Maske auch im Innenbereich nur noch empfohlen. 
  • Grundsätzlich ist eine einfache Rückverfolgbarkeit in folgenden uns betreffenden Einrichtungen bzw. bei folgenden uns betreffenden Veranstaltungen nicht mehr nötig: 
    • in Bibliotheken und Archiven
    • bei Schul- und Bildungsangeboten
    • beim Unterschreiten des Mindestabstandes naher Angehöriger bei Trauungen und Beerdigungen
    • bei Kulturveranstaltungen nach § 13 (Konzerte oder Aufführungen, Führungen)
    • bei Sport in geschlossenen Räumen (z.B. Seniorensport im Pfarrheim) 
    • bei zulässigen Veranstaltungen und Versammlungen (z.B. Pfarrfeste)

Sonntagsgebot

Die Dispens vom Sonntagsgebot besteht weiterhin.

Taufen, Trauungen, Spendung anderer Sakramente

Unter den für die Gottesdienste genannten Rahmenbedingungen können auch Taufen und Trauungen gefeiert und alle anderen Sakramente gespendet werden.

Verordnungen des Bundes / Landes NRW

Corona-Schutzverordnungen des Bundes und des Landes NRW

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Schreiben des Generalvikars

Hier finden Sie alle Schreiben des Generalvikars Dr. Klaus Winterkamp zum Thema.

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Downloads und Links

Hier finden Sie hilfreiche Links sowie Muster-Vorlagen für Plakate etc. zum Download.

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