Dabei reicht unsere Geschichte mit Mexiko schon fast 60 Jahre zurück. Die Partnerschaftsarbeit mit verschiedenen Gemeinden im Bistum Tula besteht seit 1968. Der Kontakt zwischen den Diözesen Tula und Münster entstand am Rande des Zweiten Vatikanischen Konzils – einer Zeit des weltweiten Aufbruchs in der gesamten katholischen Kirche. Das Ziel war zunächst, personelle Hilfe für die neue Diözese Tula zu leisten.
Besonders wichtig für einen partnerschaftlichen Umgang miteinander sind und bleiben bis heute konkrete Begegnungen der Menschen aus Mexiko und Deutschland - aus Tula und Münster. Viele Partnergemeinden im Bistum Münster füllen diese Begegnung durch schriftliche und persönliche Kontakte immer wieder mit neuem Leben.
Seit 1982 besteht die Bistumspartnerschaft mit Nordghana, die das Diözesankomitee damals ins Rollen brachte. Der Anfang einer Erfolgsgeschichte: seither sind immer mehr Gemeinden in die Partnerschaftsarbeit eingestiegen, so dass zurzeit 35 Pfarreien und Komitees im Bistum Münster mit Gemeinden in Nordghana in den Diözesen Damongo, Yendi, Tamale, Wa und Navrongo-Bolgatanga im engen Kontakt stehen. Sie besuchen sich gegenseitig, unterstützen sich bei Projekten, Anliegen und Glaubensfesten.
Beide Partnerschaften leben interkulturelle Begegnungen auf Augenhöhe, in dem sie Glauben und Leben teilen, sowie sensibel sind für eine engagierte nachhaltige Solidarität.

