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Umweltschutzmanagement und Schöpfungsverantwortung

Die Fachstelle ist für die strategische Steuerung und Vernetzung des Umweltschutzes und der Schöpfungsverantwortung zuständig. In verschiedenen Projekten werden die Umweltleistung wie auch der Klimaschutz systematisch vorangetrieben:

Umweltmanagement mit EMAS

Seit 2021 ist das Bischöfliche Generalvikariat zur kontinuierlichen Verbesserung der Umweltleistung EMAS (Eco Management and Audit Scheme) zertifiziert. Das bedeutet, dass durch ein Umweltmanagementsystem die Umweltleistung für die 14 Verwaltungsgebäude systematisch vorangetrieben wird. Dazu wird jährlich eine Umwelterklärung veröffentlicht, die unter anderem über den aktuellen Stand und die unterschiedlichen Maßnahmen zur Verbesserung der Umweltleistung informiert. 
Bei dem System geht es auch darum, alle Akteure mit einbezieht und miteinander zu vernetzen. Die jeweiligen Maßnahmen sind dabei in allen umweltrelevanten Bereichen des Bischöflichen Generalvikariats angesiedelt. Hierzu zählen beispielsweise:

  • das Energiemanagement bei der Planung und Bewirtschaftung von Gebäuden,
  • die Förderung der Biodiversität oder
  • die Förderung klimafreundlicher Mobilität.

Ansprechpartnerin ist Joanna Hase.

Klimaschutzkonzept

Seit März 2023 wird in Zusammenarbeit mit der Forschungsstätte der evangelischen Studiengemeinschaft e.V. (FEST) an dem Klimaschutzkonzept für den NRW-Teil des Bistums gearbeitet. Im Rahmen des Klimaschutzkonzeptes werden Treibhausgasbilanzen erstellt. Diese umfassen die Handlungsfelder eigene Liegenschaften, Mobilität und Beschaffung. Die Ermittlung des aktuellen Treibhausgasausstoß bietet die Grundlage für die Bestimmung eines Zielpfades, dessen Weg in die Treibhausgasneutralität führt. Das Ziel soll durch einen umfangreichen Maßnahmenkatalog erreicht werden. Durch Workshops wird die Beteiligung aller relevanten Akteure gewährleistet. Die Veröffentlichung des Konzeptes ist für den Herbst 2024 geplant.

Das Klimaschutzkonzept ist gefördert vom Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages.

Ansprechpartnerin ist Jasmin Telgmann.

Biodiversität auf Kirchenland

Das Projekt wird 2025 neu aufgerollt. Ziel ist, die Biodiversität auf Kirchenland auf unterschiedlichen Wegen zu verankern. 

Kirchliche Eigentümer landwirtschaftlicher Flächen stehen in der Pflicht, ihrer Verantwortung zu einer nachhaltigen Verpachtungspraxis gerecht zu werden. Ein entsprechendes Handeln kann gelingen, wenn alle Beteiligten gemeinsam und zielorientiert nach Lösungswegen suchen, die allseits ökologisch, ökonomisch und sozial vertretbar und umsetzbar sind.

Um Kirchenvorstände auf diesem Weg zu unterstützen, wurde vom Bischöflichen Generalvikariat (BGV) und der Katholischen Landvolkbewegung (KLB) das Projekt „Gemeinsam für Vielfalt – Biodiversität auf Kirchenland“ initiiert.

Ansprechpartnerin ist Joanna Hase.

 

Strategie zu Umweltfragen

Darüber hinaus soll im Jahr 2024 eine einheitliche Strategie zu Umweltfragen für das Bistum Münster entwickelt werden. Ansprechpartnerin ist Joanna Hase.

Umweltleitlinien für das Bischöfliche Generalvikariat in Kraft gesetzt

Nach einem ausgiebigen Prozess der Erarbeitung wurden die Umweltleitlinien für das Bischöfliche Generalvikariat Münster und die angeschlossenen Einrichtungen im April 2021 durch Generalvikar Dr. Klaus Winterkamp und Verwaltungsdirektor Dr. Ralf Hammecke in Kraft gesetzt. Sie stellen die Grundlage für unser Handeln im Sinne des Umwelt- und Klimaschutzes dar. Auf Basis dieser Umweltleitlinien werden aktuell konkrete messbare und terminierte Umweltziele sowie Maßnahmen zur Erreichung dieser Umweltziele erarbeitet. ​

FörderWegWeiser für kirchliche Bauprojekte

„Der FörderWegWeiser ist eine Datenbank, die speziell für die Bedürfnisse von Kirchengemeinden entwickelt wurde, um bei der Suche nach Fördermöglichkeiten für diverse Projekte und Vorhaben Unterstützung zu bieten.

  • Das System ermöglicht es, durch einfache Schlagwortsuche oder Auswahl der entsprechenden Kategorien, wie beispielsweise Gebäudesanierung, Klimaschutz oder Beleuchtungssanierung, alle relevanten Förderprogramme zu finden. Dabei werden sowohl Fördermöglichkeiten auf Bundesebene als auch solche der einzelnen Bundesländer berücksichtigt.
  • Zusätzlich können spezifische Kriterien, wie die Art des Gebäudes, in das die Maßnahme integriert werden soll, ausgewählt werden.
  • In dem Feld müssen die externen Inhalte geladen werden. Achtung: Es können auch immer mehrere Antwortmöglichkeiten angeklickt werden.“

In Ihrer Kirchengemeinden oder kirchlichen Einrichtung übernehmen Sie heute auf vielfältige Art und Weise die Verantwortung für Klima- und Umweltschutz und eine nachhaltige Entwicklung.

Die Herausforderung liegt darin, Treibhausgase durch den Stromverbrauch und die Beheizung von kirchlichen Gebäuden und auch durch Mobilität deutlich zu verringern. Das mittelfristige Ziel lautet Klimaneutralität.

Die Entwicklung hin zu einem zukunftsfähigen und energieeffizienten Gebäudebestand erfordert sowohl Tatkraft als auch finanzielle Investitionen. Öffentliche Förderungen erhöhen die Chance, dass Sie Ihre Energiespar- oder Klimaschutzmaßnahmen auch tatsächlich umsetzen können.

Nutzen Sie die Finanzspritzen des Bundes, des Landes Nordrhein-Westfalen, des Landes Niedersachsen oder der kirchlichen Träger. Die Datenbank Förder.Weg.Weiser unterstützt Sie bei der Suche nach passenden Förderprogrammen. Informationen über lokale Förderangebote beispielsweise durch Stadtwerke oder die Kommune finden Sie bei Ihnen vor Ort.

Der unten stehende Förderwegweiser ist ein externes Angebot des Netzwerks "Energie & Kirche". Für die Richtigkeit und Vollständigkeit der Inhalte übernimmt das Bistum Münster keine Gewährleistung. 

Zum FörderWegWeiser

Aufgaben und Ziele

Die Fachstelle verfolgt das Ziel einer umfassenden internen und externen Kommunikation umweltrelevanter Themen, um umfassende Möglichkeiten zur Mitwirkung und ein hohes Maß an Transparenz zu gewährleisten. In diesem Zusammenhang ist die Fachstelle Ansprechpartner bei Fragen und fachlichen Anliegen aller Art.

Für das Thema Schöpfungsbewahrung ist das Referat Schöpfungsbewahrung in der Fachstelle Weltkirche​ des Bischöflichen Generalvikariats zuständig und damit thematisch eng mit den Tätigkeiten der Fachstelle "Umweltmanagement und Schöpfungsverantwortung" verknüpft. Im Referat Schöpfungsbewahrung wird eine Vielzahl von Projekten bearbeitet, beispielsweise die Arbeit in der Initiative „Zukunft einkaufen“ und deren Umsetzung in den Pfarreien.

Mit ihrer Arbeit strebt die Fachstelle Umweltmanagement und Schöpfungsverantwortung die Umsetzung der 
Handlungsempfehlungen zu Ökologie und nachhaltiger Entwicklung für die deutschen (Erz-)Diözesen an, um „durch entschiedenes kirchliches Handeln unserer Vorbildfunktion und unserer Verantwortung für die Schöpfung gerecht zu werden“ (Bischof Franz Josef Overbeck, ebd.: S. II).

Aktuelle Themen und Bereiche, die mit Umwelt und Klima im Zusammenhang stehen:

  • Energieberatung
  • Photovoltaik 
    • Leitfaden über die Errichtung und Anbringung sowie den Betrieb von Photovoltaikanlagen (PV) auf Dächern und/oder an Fassaden von Gebäuden und Bauwerken der Kirchengemeinden im NRW-Teil des Bistums Münster
    • Kriterien für die Genehmigungsfähigkeit von Freiflächen Photovoltaik-Anlagen auf kirchlichen Flächen im Bistum Münster
    • Muster-Dachnutzungsvertrag Photovoltaikanlagen
  • Verantwortungsbewusstes Temperieren von Kirchen Handlungsempfehlungen (Neuauflage Winter 2023/24)
  • Heizungsmoratorium
  • Beteiligung an Windenergieanlagen

Hausanschrift:
Domplatz 27
48143 Münster

Ansprechpartnerinnen

Joanna Hase

Joanna Hase

UmweltschutzmanagerinLeitung der Fachstelle Umweltschutz

0251 495-17061

hase[at]bistum-muenster.de

Jasmin Telgmann

Klimaschutzmanagerin

0251 495-17110

telgmann-j[at]bistum-muenster.de